Eine Erfolgsgeschichte seit 2015.
Seit dem Jahr 2015 engagiert sich das Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. für die Förderung des interkulturellen Austauschs zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Namibia. Im Mittelpunkt stehen dabei die Klimawerkstätten und der Schüleraustausch, die jungen Menschen die Möglichkeit bieten, voneinander zu lernen, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft zu übernehmen.
Die Anfänge mit dem Gymnasium Sulingen
Die ersten Klimawerkstätten wurden 2015 in enger Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Sulingen und den Lehrkräften Margot & Wilhelm Wilhelmi ins Leben gerufen. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern zusammenzubringen und sie für Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung zu sensibilisieren.
Von Beginn an stand der Gedanke der Partnerschaft auf Augenhöhe im Vordergrund. Deutsche und namibische Jugendliche arbeiteten gemeinsam an Projekten, diskutierten über die Auswirkungen des Klimawandels in ihren jeweiligen Lebensräumen und entwickelten Ideen für nachhaltiges Handeln im Alltag. Die Begegnungen fanden sowohl in Deutschland als auch in Namibia statt und wurden von Lehrkräften, Vereinsmitgliedern und lokalen Partnern begleitet.
Organisation und Durchführung
Die Klimawerkstätten werden vom Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. in Kooperation mit den beteiligten Schulen organisiert. Die Planung umfasst unter anderem:
- Vorbereitung der Programme
Festlegung der Themen, Workshops und Exkursionen.
- Auswahl der Teilnehmenden
Schülerinnen und Schüler werden nach Interesse, Engagement und Motivation ausgewählt.
- Unterbringung und Betreuung
Die Gäste aus Namibia wohnen in deutschen Gastfamilien, wodurch intensive persönliche Kontakte entstehen.
- Praktische Projektarbeit
Die Workshops verbinden theoretisches Wissen mit praktischen Aktivitäten, etwa zu erneuerbaren Energien, Ressourcenschutz oder nachhaltigem Konsum.
Ein wichtiger Bestandteil ist zudem der kulturelle Austausch. Gemeinsame Ausflüge, sportliche Aktivitäten und Begegnungen im Alltag fördern das gegenseitige Verständnis und schaffen oft langjährige Freundschaften.
Entwicklung und Wirkung
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Jugendliche an den Klimawerkstätten teilgenommen. Viele von ihnen berichten, dass die Begegnungen ihren Blick auf globale Zusammenhänge erweitert und ihr eigenes Engagement für Umwelt- und Klimaschutz gestärkt haben.
Die Projekte haben nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch gezeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit für die Bewältigung globaler Herausforderungen ist. Durch den direkten Austausch erleben die Jugendlichen, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist, die Menschen über Ländergrenzen hinweg verbindet.

Die heutige Zusammenarbeit mit der Oberschule Varrel
Nach vielen erfolgreichen Jahren mit dem Gymnasium Sulingen wird der Schüleraustausch heute in enger Kooperation mit der Oberschule Varrel fortgeführt. Die Oberschule Varrel bringt neue Impulse in die Partnerschaft ein und setzt die bewährte Arbeit der Klimawerkstätten engagiert fort.
Gemeinsam mit den namibischen Partnerschulen werden weiterhin Projekte zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und globalem Lernen entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.
Blick in die Zukunft
Das Sonnenkinderprojekt Namibia e.V. sieht in den Klimawerkstätten und dem Schüleraustausch einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Auch künftig sollen junge Menschen aus Deutschland und Namibia die Chance erhalten, voneinander zu lernen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und sich für eine gerechtere und umweltbewusstere Welt einzusetzen.
Die langjährige Partnerschaft zeigt eindrucksvoll, wie aus einer Idee nachhaltige Freundschaften, gemeinsames Lernen und internationales Engagement entstehen können.